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Skiweekend Fitness Damen in Grindelwald 04./05.02.2006 |
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Auch dieses Jahr
organisierte Sibylle unser Skiweekend mit Ziel Grindwald.
Frühmorgens trafen wir uns (9 Frauen) mit Skiausrüstung und warmen Kleidern bewappnet am Bahnhof. Die Zugfahrt verging mit Zopf und Schoggistengeli wie im Fluge; leider aber ohne Kaffee. Die Dame vom „Wägeli“ hatte es wohl etwas eilig und brauste an uns vorbei, ohne nach links oder rechts zu schauen. In Interlaken West hiess es umsteigen bevor es dann mit dem Regionalzug weiter Richtung Grindelwald ging. Wir waren noch etwas skeptisch was das Wetter betraf, bis hatten wir noch keinen Fleck blauen Himmel entdeckt. |
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| In Grindwald Grund angekommen,
erreichten wir nach kurzem Fussmarsch unsere Unterkunft – das Mountain
Hostel. Nach Bezug unserer Zimmer, machten wir uns auf den Weg Richtung
Talstation der Männlichen Bahn, um unserer Skipässe zu beziehen. Je
mehr wir uns der Bergstation Männlichen näherten, desto schöner wurde
das Wetter. An der Bergstation erwartete uns dann blauer Himmel und
strahlender Sonnenschein. Ein perfekter Skitag stand uns bevor.
Nachdem wir die Pisten rund um das Männlichen Gebiet erkundet hatten, war es auch schon Zeit für die erste Snack-Pause an der Skibar. Frisch gestärkt, beschlossen wir nun zur Kleinen Scheidegg Seite zu fahren. Aber schon bald stellten wir fest, dass der Schnee auf der Männlichen Seite um einiges besser war. |
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| Nach einer weiteren
Kaffee/Tee Pause (mit und ohne Schuss), wurde es Zeit den Rückweg
ins Tal anzutreten. Die Sonne hatte sich schon ziemlich hinter die
Berge zurückgezogen; entsprechend härter und eisiger wurde die Piste.
Zurück im Mountain Hostel machten wir uns frisch und erholten uns noch ein bisschen vor dem Abendessen. Die einen bei einem Jass mit fremden Männern, die anderen wurden von Pascals Geschichten unterhalten. Bewappnet mit Schlitten und warmen Kleidern fuhren wir mit der Wengeralpbahn bis Alpigen. Wir waren nicht die Einzigen mit der Idee noch eine kleine Schlittelfahrt zu unternehmen, die Bahn war bis auf den letzten Platz besetzt. Während die anderen Schlittler nach Ankunft in Alpigen gleich losdüsten, wurden wir mit einem Glühwein vor der Berghütte Alpigen, wo wir unser Nachtessen einnehmen würden, begrüsst. Wäre es etwas wärmer gewesen, hätten wir die Idee sicher mehr geschätzt! Aber bei den kalten Temperaturen zogen wir es vor, nach einem Schluck das warme Innere der Berghütte aufzusuchen. Mit knurrenden Mägen warteten wir dann bei einem (oder auch zwei, drei) Gläsern Wein auf unser Fondue. Nach dem Essen wurden es doch einigen etwas mulmig bei Gedanken, nun auf dem eisigen Weg runter zu schlitteln. Aber nach einem weiteren Glas Wein, schien alles nicht mehr ganz so schlimm. Nun mussten wir nur noch eine Karte an unsere fitten Herren schreiben, unsere Skikleidung montieren - dann konnte es losgehen. Am Anfang noch etwas vorsichtig, liessen wir’s schlussendlich auf dem pulvrigen 3-km langen Eiger Run bis nach Brandegg sausen! Es machte allen so viel Spass, dass wir gleich nochmals mit der letzten Bahn nach Alpigen hochfuhren. Nach der zweiten Abfahrt, welche ebenso toll war wie die erste, beschlossen wir in unserem Leichtsinn den anderen Schlittler zu folgen und bis ins Tal runter zu schlitteln. Das der Schlittelweg von hier aus nicht mehr beleuchtet war, konnte ja nicht so schlimm sein. Schliesslich war’s eine klare Nacht und es hatte noch einige andere Schlittelfans unterwegs. Einziger Unterschied zu uns - diese waren mit Stirnlampen ausgerüstet! Als wir den Schlittelweg zur Weiterfahrt ins Tal erreichten, bereuten die ersten wohl schon, dass sie nicht die Bahn ins Tal genommen hatten. Der Weg führte einen steilen Hang hinab durch den Wald - zu sehen war nicht sonderlich viel. Wir konnten nur erahnen, wo der Schlittelweg durchführte! Eine Stirnlampe wäre nun doch ziemlich nützlich gewesen. Die Mutigen unseres Grüppchen machten sich als erste den Weg - mit lautem Gekreische. Es schien also doch Spass zu machen?! In rasantem Tempo ging’s den Hügel runter, ob die Augen zu oder offen waren, hatte keinen Einfluss auf die Fahrtrichtung. Die Kurve, welche so plötzlich aus dem Nichts auftauchte zu kriegen, war reine Glücksache. Und das Glück war nicht allen hold. Ein paar mussten sich den Weg aus dem Neuschnee zurück auf die Piste bahnen. Weiter ging’s - aber wo war nun plötzlich der Schlittelweg? Kurzerhand entschlossen wir uns, die Skipiste zum Schlittelweg umzufunktionieren. Der zusätzliche Platz, den die breite Piste bot, konnte unsere Lenkungsmanöver nur noch einfacher machen, oder? Wenn man sich die Eisflächen wegdenkt, wäre es sicher ein idealer Schlittelweg-Ersatz gewesen. So aber entwickelte sich die Schlittenfahrt je länger je mehr zur Bobfahrt, (einziger Unterschied - wir hatten keine seitlichen Wände, die uns davon abhielten, aus der Bahn zu geraten!). Nachdem bei einigen das Lenk-/ Bremsmanöver mit Stürzen und beinah Kollisionen mit anderen Gruppen, die sich noch auf der Skipiste tummelten endete, beschlossen wir enge und eisige Stellen zu Fuss, den Schlitten hinterher ziehend zurückzulegen. Endlich in der Station Grund angekommen, kurz nach 23:00h, brachten wir die Schlitten zurück. Es dauerte nicht lange bis der weitere Abendverlauf entschieden war. Ein Teil zog sich zurück zum Schlafen, während die anderen noch einen Schlummertrunk einnahmen. Am Sonntagmorgen präsentierte sich das Wetter verhangen. Nachdem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen wieder zusammen, bevor wir wieder unsere Bretter montierten. Wieder erwartete uns wunderschönes Wetter an der Männlichen Bergstation. So macht Skifahren richtig Spass. Auf der letzten Fahrt ins Tal wurden noch ein paar Stopps bei einigen der vielen Schneebars eingelegt (irgendwie schienen die uns an dem Tag automatisch anzuziehen). Die Zugrückfahrt verkürzten wir uns beim „Meiere“. Wir unterhielten mit unserem Gelächter sicher das ganze Zugabteil. Es war ein tolles Wochenende – und die die Airboard-Liebhaber wurden nicht enttäuscht. Wenn wir auch nicht mit der Gummimatte unterwegs waren - streckenweise fühlte sich die Schlittenfahrt genauso rasant wie auf einem Airboard an. Vielen Dank an Sibylle für die Organisation und die Zugverpflegung - und wir freuen uns schon auf das nächste Ski Wochenende! Moni |
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