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Fitness Damen-Reise
30./31. August 2008
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Am Samstagmorgen, um halb acht,
besammelten sich bei prächtigem Spätsommerwetter
elf muntere Damen auf dem Bahnhof Pratteln – voller
Neugier, wohin unser diesjähriger Ausflug wohl hinführen
sollte. Wir wussten bloss, dass es an einen See ging, um zu
wandern. Am Bahnhof Liestal stiessen noch zwei Kolleginnen
hinzu – so war unsere Truppe komplett.
Im Zug verwöhnten uns Andrea und Theres schon bald mit
feinem, selbstgebackenem Zopf, Schoggistängeli und einem
Energy-Drink (herzlichen Dank nochmals!). So kamen wir gestärkt
in Luzern an. Zu unserer Ueberraschung und Freude bestiegen
wir ein Schiff um weiterzureisen. Es war nicht irgendein Schiff,
sondern ein Dampfschiff -die „Gallia“! Leider
war die Sicht extrem trüb, lag doch die ganze Gegend
um Luzern und des Vierwaldstättersees unter einer grauen
Hochnebel-Decke. Dies trübte unsere Stimmung jedoch keineswegs!
Wir hatten auf dem recht gut besetzten Schiff ein gutes Plätzchen
gefunden und genehmigten uns den ersten Apéro des Tages.
Wie weit wir wohl fahren würden ? Es hiess, wir seien
ca. 2 Stunden auf dem Schiff. - Kurz vor Brunnen riss die
Nebeldecke dann auf und hervor kam blauer Himmel ! An der
nächsten Station hiess es aussteigen: Station Rütli
!
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Was für eine Ueberraschung ! Wir spazierten
munter rauf auf die Rütli-Wiese und waren sehr gespannt
darauf. Die meisten von uns waren nämlich noch nie dort.
Nach einem kurzen, steilen Aufstieg war es soweit: wir standen
auf der berühmten und geschichtsträchtigen Wiese
! Kurz nach unserem Eintreffen legten zwei Alphornbläser
los. Wie schön und perfekt inszeniert …. Doch die
spielten nicht für uns allein – wir waren bei weitem
nicht die einzigen Besucher ! Nachdem wir uns noch ein bisschen
umgesehen hatten, ging es für uns weiter. Der Weg führte
zu Beginn steil bergan. Zum Glück war der Weg im Schatten;
wir kamen dennoch arg ins Schwitzen. Nach einer knappen Stunde
erreichten wir das Dorf Seelisberg, das wir durchquerten.
Anschliessend kamen wir zu einem schön gelegenen Picknickplatz.
Auch hier trafen wir alles perfekt an. Sogar das Feuer war
schon bereit – so konnten wir unsere mitgebrachten Grillsachen
auf den Rost legen ohne uns noch lange mit Holzsuche etc.
zu befassen.
Nach diesem Mittagessenhalt und dem Bestaunen der Aussicht
ging die Wanderung – der Weg der Schweiz – wie
wir inzwischen festgestellt hatten, weiter – dieses
Mal meistens bergab. Teilweise sogar steil bergab –
mussten wir doch wieder auf die Höhe des Sees –
des Urnersees. Landschaftlich war es sehr reizvoll.
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Schliesslich erreichten wir im Dorf Bauen wieder
das Ufer des Sees. Wir wanderten weiter auf einem schönen
Weg entlang des Sees und durch Tunnels zum nächsten Dorf
– nach Isleten.
In Isleten angekommen, machten wir eine kurze Rast an einem
Badestrand, mit leider nicht ganz sauberer Badewiese. Nach
einer kurzen Prüfung der Wassertemperatur mit den Füssen,
erschien uns die Temperatur doch eher kühl. Nicht jedoch
Andrea und Sibylle – sie stürzten sich mutig in
das kühle Nass.
Anschliessend wanderten vier von uns weiter nach Flüelen,
während die anderen sich im nahe gelegenen Restaurant
mit einer Glacé erfrischten und später das Schiff
nach Flüelen nahmen. Dort trafen wir wieder aufeinander
und begaben uns gemeinsam zu unserem Hotel.
Nach der Verteilung der Zimmer (Dreier-, Zweier- und sogar
Einzelzimmer) gingen wir bald zum Nachtessen. Anschliessend
unterhielten wir uns mit Würfel- und Kartenspielen bis
spät abends.
Am andern Morgen, frisch gestärkt nach dem Frühstück
ging unsere Wanderung entlang des Weges der Schweiz weiter.
Mal ging es runter auf Seehöhe, dann stieg der Weg wieder
an, und wir hatten eine entsprechend prächtige Aussicht
über den See.
In Sisikon stieg der Weg dann definitiv erneut an. Innert
kurzer Zeit waren wir weit oben und konnten die Landschaft
überblicken. Zur Mittagszeit machten wir nochmals ein
Picknick, bevor wir gegen halb zwei Uhr Morschach erreichten.
Im dortigen Erlebnisbad des Swiss Holiday Park genehmigten
wir uns ein entspannendes Bad im Whirlpool und im Badebecken.
Schön entspannt und gebadet nahmen wir dann die letzte
Etappe unseres Weges unter die Füsse – den Abstieg
nach Brunnen, wo wir den Zug bestiegen, der uns via Luzern
wieder nach Hause zurückbrachte.
Ein herzliches Dankeschön an Andrea und Theres, die
diese schöne und sehr abwechslungsreiche Reise perfekt
organisiert und uns super geführt haben.
Cornelia Oeggerli
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