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Nach gut 3 Stunden Bahnfahrt
mit mehrmaligem Umsteigen (bWs = bed Wäg sekle) sassen
wir schon an der Sonne in Fiesch, bei Gipfeli und Kaffee.
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Bereits um ein Uhr trafen sich alle 17 Teilnehmerinnen
auf dem Kühboden (Fiescheralp) vor unserer Unterkunft,
bereit zur ersten Wanderung rund ums Eggishorn zum Märjelensee.
Ueber den Berggipfeln und bis ins Tal hinunter hing der Himmel
voller Gleitschirme, von uns bewundernd und von einigen auch
etwas neidisch beobachtet!
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Nach dem Durchqueren von blumenreichen Alpweiden
und einem kilometerlangen Stollen öffnete sich die sonnenbeschienene
Landschaft um Märjelen, mit kleineren und grösseren
Seelein.
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Atemberaubend war die Aussicht über den
Aletschgletscher und den Konkordiaplatz bis zum Jungfraujoch.
Am nächsten Tag lockte uns das noch brillantere Wetter,
ausser Programm, zuerst einmal auf das Eggishorn, wo uns das
ganze UNESCO Weltnaturerbe zu Füssen lag, das wir gebührend
fotografierten und wo unsere Gruppe mit einem Steinmannli
ein sichtbares Zeichen hinterliess.
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Die vorhergesehene Wanderung vom Kühboden
nach Riederfurka begannen wir also mit etwas Verspätung.
Das ergab aber keine Probleme, da für die 3stündige
Wanderung gute 5 Stunden gebraucht werden konnten. Das nutzten
wir auch aus, denn eine solche Landschaft bei solchem Postkartenwetter
gibt’s nicht so schnell wieder. Wir fotografierten,
assen Heidelbeeren, liessen dazwischen die Seelen baumeln
beim Bewundern der landschaftlichen Schönheiten und beim
tiefen Einatmen des würzigen Arvengeruches im Aletschwald
zwischen Bettmeralp und Riederfurka.
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Tannenhäher, Bewohner des Arvenwaldes
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Dass uns bei der Rückfahrt im Zug wieder
einmal bewusst wurde, wieviele grössere und kleinere
Beinmuskeln beim Wandern gebraucht werden, schmälerte
die Freude über die beeindruckende Riegereise in Annelors
Heimat in keiner Weise. Noch lange werden wir von diesen zwei
wunderschönen Tagen zehren.
Vielen Dank an Annelor und Marian für die Organisation.
Die Berichterstatterin, Vreni Suter
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