Frauenriege Reise 29./30 August 2008 ins Wallis – Annelors Heimat

Nach gut 3 Stunden Bahnfahrt mit mehrmaligem Umsteigen (bWs = bed Wäg sekle) sassen wir schon an der Sonne in Fiesch, bei Gipfeli und Kaffee.

 

 

 

Bereits um ein Uhr trafen sich alle 17 Teilnehmerinnen auf dem Kühboden (Fiescheralp) vor unserer Unterkunft, bereit zur ersten Wanderung rund ums Eggishorn zum Märjelensee.
Ueber den Berggipfeln und bis ins Tal hinunter hing der Himmel voller Gleitschirme, von uns bewundernd und von einigen auch etwas neidisch beobachtet!

 

 

 

Nach dem Durchqueren von blumenreichen Alpweiden und einem kilometerlangen Stollen öffnete sich die sonnenbeschienene Landschaft um Märjelen, mit kleineren und grösseren Seelein.

 

 

 

Atemberaubend war die Aussicht über den Aletschgletscher und den Konkordiaplatz bis zum Jungfraujoch.

Am nächsten Tag lockte uns das noch brillantere Wetter, ausser Programm, zuerst einmal auf das Eggishorn, wo uns das ganze UNESCO Weltnaturerbe zu Füssen lag, das wir gebührend fotografierten und wo unsere Gruppe mit einem Steinmannli ein sichtbares Zeichen hinterliess.

 

 

 

Die vorhergesehene Wanderung vom Kühboden nach Riederfurka begannen wir also mit etwas Verspätung. Das ergab aber keine Probleme, da für die 3stündige Wanderung gute 5 Stunden gebraucht werden konnten. Das nutzten wir auch aus, denn eine solche Landschaft bei solchem Postkartenwetter gibt’s nicht so schnell wieder. Wir fotografierten, assen Heidelbeeren, liessen dazwischen die Seelen baumeln beim Bewundern der landschaftlichen Schönheiten und beim tiefen Einatmen des würzigen Arvengeruches im Aletschwald zwischen Bettmeralp und Riederfurka.

 

 

 


Tannenhäher, Bewohner des Arvenwaldes

 

Dass uns bei der Rückfahrt im Zug wieder einmal bewusst wurde, wieviele grössere und kleinere Beinmuskeln beim Wandern gebraucht werden, schmälerte die Freude über die beeindruckende Riegereise in Annelors Heimat in keiner Weise. Noch lange werden wir von diesen zwei wunderschönen Tagen zehren.
Vielen Dank an Annelor und Marian für die Organisation.
Die Berichterstatterin, Vreni Suter

 
     

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