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Riege-Ausflug 08.05.09 nach Gruyère
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Pünktlich waren alle 37 Mitreisenden
auf dem Bahnhof Pratteln versammelt zu einer unglaublich frühen
Morgenstunde: um 06.30 Uhr. Ab Basel begann unser stetiges
treppauf – treppab. Wir absolvierten unser gesamtes
Wochen-Fitness-Training an diesem Tag beim Umsteigen! Wer
spendet Rolltreppen für Schweizer Bahnhöfe?
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Bei unüberhörbarem Plaudern
während des Fahrens erreichten wir Broc, wo uns in der
Kantine der Schokoladenfabrik Néstle Kaffee und Gipfeli
erwarteten.
Offizieller Name der Schokoladefabrik: „Nestlé“.
Verkauft werden Produkte mit der Aufschrift „Cailler“.
Im Einführungsfilm wird angepriesen: „Nestlé,
Peter, Cailler, Kohler“, was bei vielen von uns Kindheitserinnerungen
wachruft: „Bildlil sammeln!“ Bei unserem weiteren
Rundgang erfuhren wir aber doch noch viel Neues: Die Kakaofrucht
wächst direkt am Stamm, gebraucht werden nur die inliegenden
Samen, geröstet direkt in der Schokoladenfabrik. Der
Werdegang von tagelangem Walzen der Masse, Beigabe von Zutaten
bis zur fertigen Schokolade erklärt den hohen Preis von
dieser feinen Nascherei! Absoluter Höhepunkt: Die „Versuchs-Strasse“,
wo man die Produkte nicht nur bewundern, sondern auch massenhaft
geniessen und mit gereifter Erfahrung bewerten konnte.
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Im angeschlossenen Verkaufsladen füllten
wir dann auch noch die Rucksäcke! |
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Zurück im Bahnhof Bulle nochmaliges Treppensteigen
bevor wir den sanften Anstieg – ohne eine einzige Stufen
– nach Gruyère bewältigten.
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Nach einem ausgezeichneten Mittagessen genossen wir die
legendären Greyerzer Méringues mit Doppelrahm.
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Das Nachmittagsprogramm absolvierten wir in Gruppen. Einige
besuchten das geschichtsträchtige Schloss mit seinen interessanten
Kunstausstellungen, andere bummelten durch das Städtchen,
das mit wunderschönen alten Häusern aufwartet und
auch interessante Einkaufsmöglichkeiten bietet. So kamen
alle auf ihre Kosten.
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Wettermässig verbrachten wir in Greyerz einen warmen,
sonnigen Tag. Erst als wir mit dem Zug aus dem Tunnel ins
Baselbiet fuhren, mussten wir nach unseren Schirmen suchen!
In Liestal, wo wir als Passagiere im hintersten Wagen beim
Aussteigen kein Dach beanspruchen konnten, spannten wir diese
auf. Das wurde fünf Frauen zum Verhängnis: Ein Schirm,
nicht schnell genug aufgespannt wurde von der sich automatisch
schliessenden Wagentüre eingeklemmt und die fünf
dahinterstehenden Frauen fuhren nach Basel, wo sie dank ihrer
Fitness einen Zug erreichten, der sie vor den in Liestal Umgestiegenen
nach Pratteln brachte! Also kamen alle Frauen zur richtigen
Zeit glücklich nach Hause!
Marina und Heidi, euch gehört unser aller Dank für
diesen interessanten und unterhaltsamen Ausflug.
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