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Wanderung Gesamtverein
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13. September; ein schöner Sonntag, an dem sich 19 wanderfreudige ASler am Bahnhof in Pratteln trafen. Eingeladen waren alle Vereinsmitglieder und auch deren Familienangehörige. Manfred Portmann, unser Reiseleiter, führte uns zuerst mit Zug und Bus nach Zullwil und dann zu Fuss durchs obere Baselbiet. Es gab zwar einige Diskussionen über unseren Wanderwegverlauf doch die kleinen Umwege strapazierten uns nicht stark!
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| Die stolze Burg Gilgenberg, die von einem Grat herunterwinkt, wollten wir nicht nur von
unten ansehen, also bogen fast alle Teilnehmerinnen auf den schmalen,
steilen Aufstieg ein. |

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Die Belohnung war eine wundervolle Aussicht und ein Gruppenfoto!
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Der folgende Aufstieg durch die Ibachschlucht, mit bemoosten Steinen,
vermoderten Bäumen und herumliegenden Ästen in der schattigen,
halbdunkeln Umgebung liess einen an Gnomen und Elfen denken. Es hätte
niemanden erstaunt, wenn plötzlich so ein kleines Wesen aus einem
verborgenen Winkel hervorgeschaut hätte. Bald aber lachte uns die
Sonne wieder. Über Weiden und durch lichte Gebüsche näherten wir uns
dem Stierenberg, unserem Mittagshalt. Die beiden Buben von Pascale
brieten ihre Würste hinter dem Gasthaus, das Holz dazu hatten sie
während der ganzen Wanderzeit gesammelt und tapfer mitgetragen. Wir
bequemeren Erwachsenen bestellten uns alles gekocht und schön
zubereitet auf Tellern und im Glas! Es schmeckte gut, den neuen Wirt
können wir nur empfehlen. |
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Frisch gestärkt und ausgeruht strebten wir über Ulmethöhe und Vogelweid
Wasserfallen zu. Oberhalb von Lauwil bewunderten wir mutige
Gleitschirmflieger. Würde man diesen Sport beherrschen, könnte man sich
einiges an knieschädigenden Abstiegen ersparen! Aber eben, niemand von
uns war dazu fähig und unsere Wanderung „per Pedes“ ging gemütlich
weiter. |
Immer wieder blieben wir stehen, genossen die schöne Aussicht, die
Herbstblumen und die in der Sonne leuchtenden Wälder und bizarren
Felsformationen. Station Wasserfallen! Unsere Gruppe teilte sich
auf: Zwei unentwegte Wanderfrauen nahmen das Jägerweglein Richtung
Reigoldswil unter die Wanderschuhe, ein paar Mutige mieteten sich ein
Trotti – mit Helm – und der Rest
liess sich bequem ins Tal fahren. Die beiden Buben waren zu ihrem
Leidwesen – jedoch zur Erleichterung von Mutter und Grossmutter - noch
zu jung fürs Trotti. |

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Wir „Fahrenden“ dachten uns, dass uns viel Wartezeit bliebe in
Reigoldswil, aber da täuschten wir uns. Die Trottifahrer hatten uns
schnell eingeholt und auch die beiden Wanderfrauen kamen an, bevor wir
unser Eiscornet fertig geschleckt hatten. Sie konnten eben endlich
zackig ausschreiten, ohne uns „Bremser“. Dieser Wandertag bleibt für
uns Dabeigewesene eine sehr schöne Erinnerung. Wir hoffen, im nächsten
Jahr, wenn die Vereinsleitung wieder einlädt und organisiert, werden
einige mehr mitkommen!
Bericht: Vreni Suter, Aktuarin; Fotos Vreni Suter und Enrico Brianti |
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