Die Fitness-Damen am Aletschgletscher  

Nach einer heissen Sommerwoche hier in und um Pratteln freuten wir uns auf die Bergwanderung im Aletschgebiet. Regin hatte alles prima vor-bereitet, konnte uns aber leider nicht begleiten, da sie sich gut eine Woche vorher den Fuss verstaucht hatte, dass war natürlich sehr traurig, so mussten wir die Wanderung ohne „Organisationskomitee“ starten. Aber trotz allem machten wir uns am Samstag in der Früh auf den Weg ins Wallis.  

   
 
Vor vier kein Bier und schon gar keinen Wein….aber was sollen wir machen, wenn wir bereits um 09.00 Uhr von ein paar TV Damen aus der Ostschweiz einen Weisswein geschenkt bekommen und Theres dazu einen Speckgugelhopf serviert…? Dass war sogar mir zu früh für ein Gläschen, nur ein paar „Hartgesottene“ tranken ein wenig Weisswein zum feinen Speckgugelhopf.

Als wir kurz vor Mittag auf der Riederalp ankamen war es noch neblig, windig und bitterkalt, nichts mehr mit kurzen Hosen und noch kürzeren Shirts. Faserpulli’s und Windjacken wurden ausgepackt, teilweise sogar Handschuhe und Mützen. Da es aber gleich steil bergauf ging, hatten wir auch schon bald wieder warm….so ging es eigentlich den ganzen Tag, anziehen…ausziehen….anziehen.

 
       
   
       
  Auf der Riederfurka entschlossen wir uns zu einem Kaffeestopp, denn laut Wetterprognosen – und diese stimmen ja mittlerweile doch recht gut - sollte die Sonne den Nebel verdrängen. Die Sonne kam nicht ganz auf Kommando, aber sie kam. Die schöne Höhenwanderung mit Blick auf den Aletschgletscher und die schöne Bergwelt kam immer wie mehr zum Vorschein. Schritt für Schritt bergauf, dass gab natürlich Hunger, Weisswein hatten wir ja auch noch, so wurde nicht viel später ein Picknick -Platz an der Sonne gesucht. Mit der Sonne klappte es nicht ganz, aber der Hunger wurde gestillt und der Weisswein geleert….

Und weiter ging’s stetig bergauf. Wir entschlossen uns noch weiter Richtung Bettmerhorn zu laufen, da niemand so richtig Lust auf Baden im Bettmersee hatte. Das wurde dann allerdings noch sehr steil, bis zum Horn wäre es gar nicht mehr so weit gewesen, aber lieber machten wir uns auf den Weg Richtung Bettmeralp, mit einem Stopp am Bettmersee – ohne Baden-, wo wir bis beinahe 18.00 Uhr die Sonne und den Apéro geniessen konnten.

 
 

 
  Jetzt noch das Hotel suchen, was nicht wirklich zu einer Suche wurde, da Regin uns das alles ja bestens erklärt hatte….Zimmer beziehen…..duschen, Beine etwas lockern und ab zum z’Nacht. Nein noch nicht ganz, im Hotel wurde uns vom Hotelchef noch eine Flasche Weisswein offeriert….

Nach einem feinen z’Nacht und einem immer wieder spannenden Zahlungskabarett, alles durch 11 mal 2 hoch 4 oder doch lieber jede einzeln…machten wir uns noch auf den Weg zu einem Schlummerdrunk.

 
 
 
     
  Der Sonntag zeigte sich von seiner besten Seite, schönes und sonniges Wetter von morgen früh bis abends spät, einfach ideal zum Wandern mit einer Super-Aussicht! Die Bergwanderung hatten wir ja am Samstag, so durften wir am Sonntag mit der Gondel auf’s Bettmerhorn fahren – viel bequemer und einfacher!

Bevor wir loswanderten konnten wir im Museum auf dem Bettermerhorn die „Geschichte“ vom Aletschgletscher bestaunen, was sehr interessant war. Die Panoramawanderung entlang des Aletschgletschers Richtung Märjelen-see war wirklich toll. Es ging nicht mehr gross bergauf, dafür alles auf Steintreppen und –wegen unterhalb des Eggishorns, alle schön hinter-einander und wenn man bzw. frau die Aussicht geniessen wollte, musste man auf alle Fälle anhalten. Ein paar von uns stiegen noch zum Märjelensee ab, sie wollten den Gletscher hautnah erleben, wir anderen machten uns bereits auf den Weg zur Gletscherstube und durften nachher ihre Fotos bestaunen.

 
 
 
  Die Zeit verging wie im Fluge, eigentlich wollten wir unsere Wanderung noch ein bisschen ausweiten, dafür reichte es aber nicht mehr…..So machten wir uns nach dem Mittagessen auf den kürzeren Weg durch ein ca. 1 km langes Tunnel, dass uns schneller zum Tälligrat und nachher auf die Fiescheralp führte. Die Gondel brachte uns zurück ins Tal – mit vielen anderen müden Wanderern – und dann starteten wir die Reise zurück ins Baselbiet. Die einen plauderten, die anderen versuchten ihr Glück bei einem Jass, die einen mit mega Glück, die anderen mit weniger, wie das so ist…. Auf alle Fälle ein tolles Wochenende – wie immer, wenn wir alle zusammen unterwegs sind – Regin ein herzlichens Dankeschön für die gute Organisation, das nächste Mal dann wieder mit dir… Sibylle – für die Fitness Damen
 

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