Freitag, der 13. und viele fröhliche Frauen  

Der eintägige Ausflug der Frauenriege führte 28 fröhliche Frauen nach Einsiedeln. Das Treppab –Treppauf in den Schweizer Bahnhöfen zeigte uns, wie wichtig ein regelmässiger Turnbesuch für gute Beweglichkeit ist. Da die längeren Umsteigezeiten auch gemächlicheres Tempo zuliessen, wurden die Märsche von Zug zu Zug als gutes Fitness Training empfunden und die jeweilige neue Personenverteilung in den Abteilen zu regen Gesprächen genutzt.  

   
 
 
 

Nun also der erste Teil von Theres:

Am Samstag trafen wir uns voller Zuversicht um unser Zelt wieder einzurichten und für den kommenden Tag vorzubereiten. Schnell war das nötigste getan und es hiess warten auf das was da kommen mag.

Dank guter Vorbereitungen war es dann auch kein Problem, als die angemeldete Musikgruppe bereits eine halbe Stunde früher als erwartet erschien. Dies animierte wohl auch die anderen Gäste, bei uns rein zu schauen. So wurde Hand in Hand gearbeitet um all die hungrigen Mäuler zu stopfen. Hin und her wurden Menus, Getränke, Schnitzelbrote usw. getragen und umso mehr galt es für Nachschub zu sorgen.

Am Nachmittag brach dann das Treiben etwas ein und es wurde ruhiger. War dies wohl schon das Ende oder nur die Ruhe vor dem Sturm? Wie sich zeigte, war es das Zweite. Gegen 16.30 Uhr begann sich das Zelt langsam wieder zu füllen. Die Nachfrage nach Essen und Getränke hielt bis in die späten Abendstunden an. Gegen 23.30 verkauften wir dann die letzten Menus und so langsam ging uns auch das Material aus. Keine Teller, keine Saucen, kein Besteck und noch einen Tag vor uns, was nun?

 
 
 
       
  Doch die Retterin in der Not kam auf leisen Sohlen. Es war Barbara Brand, welche uns aus der Patsche half und für Sonntagmorgen all das Fehlende wieder besorgen konnte. Müde aber überglücklich über das geleistete schlossen wir um 01.00 das Zelt und begaben uns langsam auf den Heimweg.  
 
 
       
 

Sonntagmorgen: Nochmals Zelt einrichten, Ware auffüllen, für Getränke und Essen sorgen.

Hätten wir noch Kaffee und Gipfeli angeboten, wären wir am Morgen schon gefragte Leute gewesen. Aber auch so wurde schnell klar, auch der heutige Tag wird wohl kaum ruhig verlaufen würde. Wiederum wurden viele Essen und Getränke serviert und die Gäste zufrieden gestellt. Eine Zeitlang hing ich nur am Telefon um bei Hektor Brand Fleisch zu bestellen, Pommes Frites zu organisieren und neues Bier auf zu füllen.

Hier sei mal erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit der Familie Brand hervorragend klappte und ihnen gebührt ein grosses Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz, den sie über diese drei Tage und schon davor geleistet haben. Als ich am Sonntagnachmittag nochmals Schnitzel in der Metzgerei holte war Hekti am schneiden, und mich beschlich das Gefühl, er mache dies wie in Trance und ich fragte mich, wie er dies nur alles bewältigen konnte. Auch Barbara fuhr zwischen Festplatz und Metzgerei hin und her, um all unsere Wünsche, aber auch die der anderen zu erfüllen. Ich bin der Meinung, es war einfach Spitze!

 
 
 
       
  In der Zeit wo die Parade statt fand, dachte ich, es genüge ein minimal Bestand an Personal. Dies erwies sich dann leider als falsch. Die Gäste strömten trotzdem in Scharen ins Zelt und so mussten die wenigen Helfer ihren vollen Einsatz leisten. Dies gelang mehr oder weniger sehr gut und die Gäste waren trotzdem voller Lob. So verbleibt mir nur noch zu sagen: Die Organisation ist das eine, aber ein solches Fest steht und fällt mit den Helfern. Ohne so tolle Hilfe und den super Einsatz von euch allen, wäre eine noch so gute Planung für die Katz gewesen. Deshalb, vielen, vielen Dank es war super!  
 
 
       
 

Es zeigt, wir sind ein gesunder, gut funktionierender Verein, der, wenn man zusammen steht, immer noch sehr viel bewegen kann. Persönlich würde ich auf jeden Fall in Zukunft keinen Moment zögern ja zu sagen, sollten wir mal wieder für einen Grossanlass gefragt werden. Oder was meint ihr?

 

Bericht von Manfred:

Um es gleich vorweg zu nehmen; es hat viel Arbeit gemacht und auch viel Spass gebracht. Meteorologisch unter den besten Bedingungen fanden ab Freitagabend, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 19.00 Uhr, unter dem Motto „Muusig bewegt“ drei wunderbare, gesellige, musisch beschwingte Zeit statt.

Die Musikgesellschaft Pratteln organisierte diesen Anlass und lud die Dorfverein ein, an diesem Anlass zu partizipieren. Die MG übernahm die Dachorganisation. Diese ungeheure Arbeit für sie und uns liessen sie sich aufgrund der von uns beanspruchte Anzahl Sitzplätze vergüten. Es war ein neues Konzept und in wenigen Monaten, wenn wir dann alle das Résume über diesen Anlass gezogen haben, werden wir wissen, ob ein solches Konzept von der Organisation, über die Abwicklung bis zum finanziellen Endresultat für alle oder nur für einige positiv verbucht werden kann.

Doch – und dies sei mir als Buchhalter Nötzli zu verzeihen – ich erlaube mir aus meiner Sicht zu vermelden. Es war - obwohl der Freitagabend eher etwas kühl war und entsprechend anlief - eine tolle Veranstaltung. Ein Gewinn für alle, die daran teilgenommen haben. Wieder ein grosses Fest im Dorfzentrum. Viele Vereine und Gruppierungen, die eigene Ideen in ihren Festzelten umsetzten, konnten nicht nur Geld verdienen; nein sie konnten sich wieder einmal den Einwohner/-innen, den jungen und alten gleichermassen, präsentieren.

Unsere ausserordentlichen umtriebigen OK-Präsidentin Theres Brändli gebührte meinen besonderen Respekt und meinen ausserordentlichen Dank. Sie hat alles gemanagt, alles organisiert und arrangiert; und war die gesamte Zeit omnipräsent.

Sie war unsere Zentrale, über sie lief alles und sie machte diesen Job ausgezeichnet. Und dieser Erfolg verdankt sie natürlich auch unseren Helfer/-innen, die am Ende dieses Bericht ähnlich wie in einem Kinofilm im Abspann namentlich genannt werden sollen.

Alle habe sie dazu beigetragen, dass wir ein tolles Fest erlebt haben. Wie bereits erwähnt, starteten wir am Freitagabend witterungsbedingt eher verhalten. Lebens- und Getränke-Technisch waren bestens dotiert und als wir am Samstagmorgen um 01.00 Uhr unser Zelt schlossen, beschlich mich das ungute Gefühl, dass das Fest an uns vorbeiziehen würde.

Besondere Erwähnung verdienen die Damen, welche unser Festzelt schmückten. Ebenso möchten wir uns bei Stefan Löw herzlich für den Pflanzen Schmuck bedanken. Am Samstag wurde unser Zelt noch durch eine künstlerische Darstellung aufgewertet. Die junge Larissa Misteli aus Muttenz fand unser Zelt am Freitagabend nicht, wohl auch weil es für Aussenstehende zu wenig markant gekennzeichnet war. Sie nahm dies zum Anlass, extra ein AS-Plakat zu entfernen und zu zeichnen. Ab Samstagnachmittag schmückte es das AS-Zelt.

 
 
 
       
 

So kurz vor Mitternacht am Samstag erreichte mich ein SMS von Theres „Hilfe wir sind ausgeschossen. Wir haben kein Material mehr.“ Was wollten wir mehr. Wir haben doch noch die Kurve gekriegt…..

Als ich dann am Sonntag gegen 17.00 Uhr wieder auf Platz erschien, begrüsste mich Theres ganz glücklich und zufrieden: „Hey Manfred, es ging heute so weiter wie am Samstag…. Es war toll, wir haben so viele Leute bedienen können.“

Das Fest lebte von diversen Attraktivitäten, von Freitag- bis Sonntagabend wurde das Publikum bestens unterhalten. Persönlich habe ich so einige Shows und Events verpasst, doch die vielen zufriedenen Gesichtern, lachende und schwatzende Grüppchen, ganz wenige schwankende oder um die eigene Achse drehende Personen waren anzutreffen. Und diese wenigen Torkelnden wurden kameradschaftlich von ihren Kollegen gestützt.

 
 
 
       
 

Und ihr werdet es nicht glauben, doch wir hätten auch noch nach 19.00 Uhr noch Schnitzelbrote und Steak und Pommes Frites verkaufen können. Immer wieder suchten uns hungrige und durstige Mäuler auf, um befriedigt zu werden.


Das bestellte Material war am Freitagabend bereits abgepackt und bereit zur Abholung und am Sonntag konnten wir auch dank unserer eigenen Vorbereitung das überschüssige Material speditiv zurückgeben und auch gleich die Schlussabrechnung erstellen. Somit waren die MG auch edv-technisch auf die anstehenden Bewegungen eingerichtet und so verwundert es nicht, dass wir am Sonntagabend so gegen halb neun Uhr abends alles abgerechnet und bezahlt hatten.


Und so gegen 21.00 Uhr war unser Zelt soweit aufgeräumt, dass wir alles Material ans Zentrallager zurückgebracht haben. Ueberschüssiges konnten wir zum Teil ins Archiv deponieren und andere Sachen wurden auf die Verbliebenen verteilt.


Abschliessend möchte ich der MG auch einen Kranz winden. Obwohl mir im Vorfeld alles etwas kurzfristig erschien und hier und da noch etwas ad hoc organisiert werden musste, klappte aus meiner Sicht und meiner Erfahrung alles doch recht gut.


Theres hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Alle Helferinnen und Helfer haben einmal mehr bewiesen, dass die AS einen ausgezeichneten Teamgeist haben und auch die vielen AS-Gäste sei es gedankt, dass sie uns und den Verein durch ihre Konsumation finanziell und vor allem auch moralisch unterstützt haben.
Danke für Euren Einsatz, namentlich sind dies:

Margrit Handschin, Heidi Keller, Ursi Saner, Romy Maurer, Jolanda Bütikofer, Trudy Jordan, Silvia Vonhuben, Fritz Vonhuben, Rosmarie Gauhl, Erna Tschopp, Vreni Suter, Christine Gesemann, Ruth Bischof, Marina Zulauf, Marian Bielser, Therese Dalcher,Löw Stefan, Daniel Zulauf, Bruno Getzmann, Réne Falconnier, Kurt Messerli, Andres Maurer, Beat Lüthiy, Christoph Keller, Domenico Ammaturo, Erich Weisskopf, Fritz Künzli, Hans Graf, Walter Suter, Wolfgang Möckel, Sigfried Sigrist, Ueli Ryf, Fritz Gerber, Manfred Portmann, Andy Schneider, Thomas Aregger, Markus Recher, Werni Dalcher, Guido Derungs, Ervin Bajramovic, Sandra Binkert, Florian Ruch, Loli Santacroce, Karin Brianti, Monika Kurth, Karin Bitterli, Claudia Puillon, Sonja Friedli, Andrea Dürrenberger, Regin Widmer, Ursula Berweger, Brigitte Suter, Cornelia Oeggerli, Sibylle Rui, Theres Brändli

 

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