| The same procedure as every year – und trotzdem immer wieder ein Highlight! | |||
| Auch in diesem Jahr fand im „Center da sport e cultura“ im bündnerischen Disentis wieder das Sommerlager der UH Griffins Muttenz-Pratteln statt. Die alljährlich steigende Teilnehmerzahl erreichte in diesem Sommer mit 32 Junioren einen neuen Rekord. | |||
| Pünktlich um 08:00 Uhr morgens am 7. August standen alle Junioren und Leiter zur Abreise bereit. Als das Gepäck verladen war und die Eltern verabschiedet, konnte die rund vierstündige Reise losgehen. Dabei genossen alle Beteiligten einmal mehr den Luxus, dass ihr Gepäck mit zwei Transportbüssen direkt in die Unterkunft gefahren wurde. So konnte die Zugreise – und vor allem der kurze Marsch vom Bahnhof zum Lagerhaus – um einiges angenehmer ausfallen. Die Reise verlief bis auf ein kleines Missgeschick problemlos ab. Nur beim Umsteigen in Chur ging beinahe ein Junior verloren, was kurzzeitig zu erhöhter Nervosität bei den Leitern führte, ob denn nun tatsächlich alle den richtigen Weg gefunden hatten. Dies war der Fall und gegen Vormittag wurde die Zivilschutzanlage direkt unter den Hallen erreicht. Nach einem gemeinsamen Mahl und dem Bezug der Unterkunft ging es am Nachmittag ab ins Bad im Nachbarsdorf Sedrun. Zwei Stunden lang konnten sich die Junioren austoben, rumliegen oder einfach das warme Wasser geniessen. Nach dem Abendessen wurde in der Dreifachhalle das Grossfeld aufgestellt und ein Plauschspiel veranstaltet. Leider stellte sich heraus, dass ein sich ein Junior im Schwimmbad eine leichte Hirnerschütterung zugezogen hatte, die einen Arztbesuch unumgänglich machten. Nach einer Nacht im Spital und einem ärztlichen Sportverbot von zwei Wochen musste der Junior bereits nach einem Tag wieder die Heimreise antreten. An dieser Stelle nochmals gute Besserung! | |||
| Am Montag begann das Training dann richtig. Die Trainingsbedingungen waren optimal. Für die U-16 Junioren stand die ganze Woche das Grossfeld zur Verfügung, während die Junioren C und D auf zwei Kleinfelder trainieren konnten. Während vier Tagen wurde immer mindestens einen halben Tag trainiert, wobei natürlich neben Unihockey noch weitere polysportive Tätigkeiten auf dem Programm standen. Für die C und D Junioren ging es vor allem darum, die technisch-taktischen Fähigkeiten zu verbessern. Viel Wert wurde darauf gelegt, die Übungen möglichst spielerisch zu gestalten, um die Junioren bei Laune zu halten. Das neu geschaffene Team der U-16 profitierte ebenfalls vom vielen Spielen, daneben stand aber hier mehrheitlich die Taktik sowie Kraft und Kondition im Vordergrund. |
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| Nach dem Training erwies sich der Tischtennistisch in der Anlage als Sammelort und führte dazu, dass man sich auch in dieser Sportart weiterentwickeln konnte. Auf dem Programm stand für die Junioren C/D zudem eine Wanderung, die über eine selbst gebaute Seilbrücke führte und aus Gründen, die der Redaktion unbekannt sind, für einige im Wasser endete. Anderntags genossen die U-16 Junioren ein weiteres Highlight des Lagers. Zum ersten Mal wurde eine mehrstündige Wanderung, sehr zur Freude der Junioren (und Leiter), durch einen Go-Kart-Ausflug ersetzt. Während gewisse Junioren die Leiter überrundeten, verwechselten andere das Gas- mit dem Bremspedal, was zu einem längeren Unterbruch führte. Nicht fehlen durften auch in diesem Jahr der obligatorische Filmabend und das Mini-Golf spielen. | |||
| Am Donnerstag-Nachmittag und Abend fand das traditionelle „Chill am Rhy“ statt. Für einige bedeutete dies die unliebsame Erfahrung mit dem kalten Rheinwasser. Zum Glück waren für alle trockene Kleider bereit! Der Rest der Zeit wurde mit „Schittle-Schuttis“, Essen und Werwölflen verbracht. Als alle wieder in die Unterkunft eingekehrt waren und schon im Bett lagen, begann die für viele lange bzw. kurze Nacht mit der berühmt-berüchtigten Kissenschlacht. Glücklicherweise wurden dieses Jahr die Taschenlampen nicht in den Kissen verstaut, was bewirkte, dass dieser rund einstündige kriegsähnliche Zustand ohne Tränen zu Ende ging.
Am Freitag 12. August, dem Tag der Abreise, versammelten sich nochmals alle Junioren in der Dreifachhalle. Ein letztes Mal wurde zusammen Grossfeld-Unihockey gespielt, wobei die erarbeiteten Fortschritte ersichtlich wurden. Danach hiess es leider schon wieder Koffer packen und putzen. Das klappte wie schon fast immer tadellos und zügig, so dass bis zum Antreten der Heimreise noch genug Zeit blieb, für einige ausgedehnte Runden Werwölflen. Die Zugfahrt selbst verbrachten dann viele Junioren und Leiter damit, verpassten Schlaf nachzuholen. Um 18:30 Uhr erreichten schliesslich alle wieder glücklich den Bahnhof SBB. Im Gegensatz zum letzten Jahr blieb man in diesem Jahr von Krankheiten verschont. Auch die Anzahl und Schwere der Verletzungen hielt sich (bis auf die erwähnte Ausnahme) in Grenzen.
Grosser Dank gebührt der Küche, die uns die ganze Woche fantastisches Essen zubereitete. Nicht zuletzt geht ein grosses Dankeschön an den Lagerleiter Guido Derungs: Grazia fitg! Auch bei allen anderen Beteiligten wollen wir uns herzlich für ihren Einsatz bedanken und freuen uns schon auf das nächste Jahr. von Jonas Eggmann
Als Lagerleiter möchte mich ganz herzlich bei allen Leitern und Helfern bedanken. Ohne Euch wäre das Lager nicht möglich gewesen. |
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